Dieser Baby-Tiger wurde unter Drogen gesetzt und in ein Casino geschleppt – Nur zum Spaß

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Als Russlands neuste Attraktion, das Ritzy Tigre de Cristal Casino, seine Pforten öffnete, wollten die Betreiber bleibenden Eindruck hinterlassen. So kauften sie einen 5 Monate altes Tigerbaby. Sie setzten es unter Drogen, sodass es seine Augen vor Müdigkeit nicht offen halten konnte.

Die eingeladenen Gäste und Schaulustigen waren von dem Anblick des Tigers geschockt, der durch das Casino in Vladivostok, Russland geschleppt wurde. Kaum bei Sinnen, waren seine inneren Augenlider geschlossen und schafften somit einen starren, roten Blick.

„Das hat nichts mehr mit Moral und Ethik zu tun,“ sagte Sergei Aramilev vom Center für sibirische Tiger später der Siberian Times.

Einige Touristenattraktionen bieten sogar an, dass man Baby-Wildtiere streicheln kann. Auch in solchen Einrichtungen werden die Tiere mit Medikamenten ruhig gestellt. Dies wird jedoch nur selten von Seiten der Einrichtungen zugegeben. Die Casinobetreiber jedoch gaben offen zu, dass sie das Tigerbaby unter Drogen setzten, um es ruhig zu stellen, so die Siberian Times. Das Kleine sei noch zu klein für eine Spritze gewesen, sodass es die Beruhigungsmittel per Fläschchen erhalten habe.

Das Casino hat das Vorgehen vehement verteidigt. Ein Sprecher sagte, es sei eine Standardprozedur, Tiere ruhig zu stellen, damit sie von der Situation und den Eindrücken nicht überwältigt würden und gegebenenfalls Besucher bissen.

Das Casino kaufte den Tiger, welches nach dem Casino Crystal benannt wurde, für rund $6.800 einem Zoo ab. Es ist unklar, warum es nicht immer noch bei ihrer Mutter lebt. Jetzt ist sie in einem nahegelegenen Privatzoo untergebracht, der Crystal dem Casino für spezielle „Themenparties“ zur Verfügung stellt.

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Das Casino ist nur der Anfang eines riesigen Unterhaltungstrends in der Gegend, welcher Spieler in die nahen asiatischen Länder ziehen soll. Dennoch scheint der Stunt eine große Niete für das Casino zu sein, welches von den russischen Bürgern für die Aktion stark verhöhnt wird. Sie empfanden es als besonders schrecklich, weil die Russen eine besondere Beziehung zu dem vom Aussterben bedrohten sibirischen Tiger hat.

Die Tiger werden von der Bevölkerung als nationale Schätze wahrgenommen. Sibirische Tiger stammen ursprünglich aus Russland und China, jedoch ging ihre Population in den 1930er Jahren auf nur 20 bis 30 Tiere zurück. Seitdem haben sie sich dank starker Schutzmaßnahmen wieder vermehrt, sind jedoch immer noch vom Aussterben bedroht. Momentan leben nur rund 450 Tiere in Freiheit und durch die hohe Nachfrage nach ihren Knochen, welche in China für traditionelle Medizin verwendet werden, sind sie weiterhin in Gefahr.

Gerade weil jedes Tier in der geringen Population zählt, waren viele Russen über den Casino-Auftritt erzürnt. Die Augenzeugin Irina Butkovskaya erklärte, dass es schlimm war zu sehen, „dass das Casino mit einem Verbrechen eröffnet wurde – Tierquälerei.“

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