Als der Wolf sich seinem Hund näherte, konnte er nur hilflos zusehen – dann geschah das Unerwartete

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Trotz ihrer unglaublichen Schönheit und ihrer offensichtlichen Ähnlichkeit mit unseren deutlich zahmeren Hunde-Begleitern, jeder weiß ganz genau, dass es keine gute Idee ist, mit Wölfen zu spielen.

Als Fotograf Nick Jans und sein Labrador das erste Mal hinter ihrem Haus auf einen wilden Wolf trafen, waren beide voller Adrenalin.

Als der Wolf sich dem Labrador näherte, konnte Nick nichts tun, außer hilflos dazustehen und zu beobachten. Er wusste nicht, dass dieser Wintertag im Jahr 2003 nur der Anfang einer Beziehung war, die die ganze Gemeinschaft verändern würde.

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Quelle: Imgur

Nick ist ein Fotograf, der seit Jahren Wölfe für seine Tieraufnahmen verfolgt hatte. Er erkannte sofort, dass der Wolf wild war. Doch was dann geschah, konnte er kaum glauben. Sein Labrador fing plötzlich mit ihm an zu spielen. Er eilte ins Haus um seine Kamera zu holen und konnte so diesen unerwarteten Moment einfangen.

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Quelle: Facebook

Nach ein paar Minuten ging der Wolf und verschwand im angrenzenden Wald. Doch wenige Tage später tauchte er wieder auf. Der Wolf kam seitdem regelmäßig zu Nicks Haus, um etwas Gesellschaft zu haben und manchmal folgte er Fotograf Nick, wenn dieser Skifahren war. „Dabei war der Wolf immer friedlich“, erzählt Nick.

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Die Jahre vergingen und Nick verbrachte einen großen Teil seiner Zeit damit, den Wolf zu dokumentieren. Nach einer Weile gab er dem Wolf den Namen „Romeo.“ Zuerst haben viele der Bewohner des Dorfes dem Wolf nicht vertraut, aber sie erkannten bald, dass er kein Wolf wie alle anderen war.

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Romeo war schon bald in der ganzen Gegend bekannt. Die Leute nahmen ihre Hunde mit in den „Menden Glacier Park“, wo ihre Hunde Romeo treffen konnten. Es gab dabei nie irgendwelche negativen Vorfälle.

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Romeo hat sich nicht nur viele neue Hundefreunde in der Umgebung von Juneau gemacht, er spielte auch manchmal mit Menschen.

„Der Wolf brachte Spielzeug zurück, welches wir warfen. Er hatte sich scheinbar die Verhaltensweisen bei unseren Hunden abgeschaut“, sagt Nick.

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„Das erstaunlichste war Romeos Verständnis. Er erkannte das Verhalten zwischen uns und unseren Hunden. Es ist toll, wie harmonisch man mit einem Wolf leben kann.“

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Romeo lebte ganze 6 Jahre am Rand von Juneau. Er wurde ein Botschafter für die Natur und ein starkes Symbol für die gesamte Gemeinschaft.

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„Er war ein reiner wilder Wolf. Er war kein Haustier, wie einige behaupten. Er war sein eigener Pförtner und kam und ging, wie es ihm gefiel. Manchmal verschwand er für Wochen. Dann war er unterwegs, um sich mit großem Geschick wilde Nahrung zu besorgen“, erklärt Nick Jans.

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Nach sechs Jahren endete Romeos Zeit in der Gemeinde. Er starb im Jahr 2010, aber die Bewohner werden ihn nie vergessen.

„Die durchschnittliche Lebensdauer eines Wolfes in der Wildnis beträgt nur drei bis sechs Jahre. Romeo war schon voll ausgewachsen, als er sich das erste Mal zeigte und dann lebte er über 6 Jahre mit uns. Also muss er zu der Zeit seines Todes mindestens acht Jahre alt gewesen sein“, sagt Nick.

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Kurz nachdem Romeo gestorben war, gedachte die Stadt Juneau Romeo. Sie schufen einen speziellen Gedenkstein um den Wolf zu ehren, welcher am See installiert wurde.

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Dass sogar ein wilder Wolf friedlich mit Menschen und Hunden in völliger Harmonie leben kann, ist so inspirierend. Es zeigt uns, wie schön die Welt sein kann!

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