Giraffen werden ausgerottet und niemand spricht darüber

Im Kongo wurden im Juni drei tote Giraffen gefunden. Erst schien es keinen Grund zu geben, bis man feststellte, dass ihnen die Schwänze abgeschnitten worden waren. Diese gelten in der Region anscheinend als Statussymbol.

Doch diese Begebenheit ist nur einer der Gründe, warum die Giraffen aussterben. Ihr Lebensraum wird immer kleiner, Jäger und Wilderer tragen weiter zu ihrer Abnahme bei. Die stetig wachsende Menschenbevölkerung führt zu vielen dieser Probleme.

Aber fast niemand sprach von dieser „stillen Ausrottung“ – bis jetzt.

Die Tierschutz- und Tierüberwachungs-Organisation „International Union for the Conservation of Nature“ (IUCN) erstellt Register über die Anzahl von verschiedenen Tierarten. Vor kurzem trug sie die Giraffen nun in eine neue Kategorie um. Von „wenig gefährdet“ zu „in Gefahr“.

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Quelle: Shutterstock

In den letzten 30 Jahren ist die Anzahl an Giraffen um fast 40 Prozent gesunken! 1985 waren es noch 163.000. Letztes Jahr waren es nur noch 97.000. Das bedeutet das Giraffen nun auch zu den Spezies zählen, die durch die menschliche Rasse in ihrem Überleben bedroht ist. Wir müssen ganz eindeutig sorgsamer mit unserem Planeten umgehen!

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Quelle: Shutterstock

„Während Giraffen auf Safaris, in Zoos und in den Medien relativ häufig zu sehen sind, ist den meisten Menschen nicht bewusst, dass diese majestätischen Tiere von einer stillen Ausrottung bedroht sind“, schreibt Julian Fennessy. Er ist ein hohes Mitglied in der Tierschutzvereinigung.

„Giraffen verlieren nicht nur ihren Lebensraum, sondern ihrer Haare, Schwänze und andere Körperteile werden nach Europa, Amerika und andere Teile der Welt gehandelt“, sagte Adam M. Roberts, in einem Interview. Er ist der Geschäftsführer einer weiteren Tierschutz und Umweltorganisation in den USA (Born Free USA). „Wie bei so vielen anderen Arten auch, ist es unglaublich wichtig, dass wir sicherstellen, dass Amerikaner keine Körperteile oder Souvenirs kaufen, die aus Giraffen hergestellt sind.“

Eine dritte Tierschutzorganisation, genannt „Giraffe Conservation Foundation“ (GCF) aus Namibia setzt sich besonders für den Schutz der Giraffen ein. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, neuen Lebensraum für die Giraffen zu finden und ihr Überleben in der Wildnis zu sichern.

„Wir arbeiten mit Partnern in Afrika, um den Schutz der Giraffen sicherzustellen. Gleichzeitig arbeiten wir mit internationalen Partnern, um Unterstützung zu finden und ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen“, sagt Steph Fennessy, die Direktorin von GCF.

Hier kannst du an den GCF spenden, damit die Giraffen eine Zukunft haben: https://giraffeconservation.org/donate/

Außerdem kannst du zum Beispiel einen ihrer wunderschönen Giraffenkalender kaufen:
https://giraffeconservation.org/product/gcf-2017-giraffe-calendar/

Bitte teile diese Geschichte mit allen Menschen die Tiere lieben.

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