Mutter verlässt ihr Kind wegen seines Kopfes – 4 Jahre später klopft es an der Tür des Waisenhauses

Dima Kalekin kennt seine biologischen Eltern nicht. Als er in der Ukraine zur Welt kam, wurde bei ihm Hydrocephalus diagnostiziert – im Volksmund Wasserkopf genannt. Als seine Eltern ihn zum ersten Mal sahen, trafen sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie verließen das Krankenhaus und ließen ihren Sohn zurück, ohne je einen Blick zurückzuwerfen. So begann Dima sein Leben in einem Waisenhaus für Kinder mit Behinderung.

Vier Jahre später konnte Dima immer noch nicht die simpelsten Dinge, wie zum Beispiel mit Besteck essen oder gehen. Die Angestellten des Waisenhaus zweifelten daran, dass er jemals ein normales Leben führen könnte. Dennoch waren sie erstaunt, denn Dima lebte für seine Krankheit schon ungewöhnlich lange.

Als in der Ostukraine 2014 der Krieg ausbrach, war das Waisenhaus mitten in der Kampfzone. So war Dima gemeinsam mit den anderen dort lebenden Kindern gezwungen, umzusiedeln. Eine Woche lang wanderten sie von einem Ort zum nächsten, ohne Essen und Medikamente. Schließlich wurden die Kinder an die ukrainischen Behörden übergeben.

Die Kinder wurden in ein Krankenhaus in Charkiw gebracht. Als die Ärzte Dima untersuchen wollten, versuchte er zu fliehen. Der Krieg hatte seine Spuren hinterlassen. Die Ärzte wussten, dass er alleine keine Überlebenschance hatte und setzten ihn ganz oben auf die Adoptierliste.

Zunächst kamen Dima und die anderen Kinder in ein anderes Waisenhaus. Ein paar Wochen später erhielten sie einen Besuch von einem Paar aus den USA. Ernest und Ruth Chaves waren aus Vermont angereist. Sie wollten ein Kind aus der vom Krieg zerrissenen Region adoptieren. Als sie Dima sahen wussten sie, dass sie ihn adoptieren wollten.

Sie entschlossen sich, Dima ein besseres Leben zu schenken. Ernest und Ruth hatten schon zuvor sieben Kinder adoptiert und waren geübt in der Rolle als Eltern. Zwei Monate später konnten sie Dima mit zu sich in die USA nehmen.

Dima erhielt außerdem einen neuen Namen: Zebadiah Chaves. Das Leben bei seinen neuen Adoptiveltern war das beste, was ihm hätte passieren können. Schnell entwickelte er sich weiter und schon nach ein paar Tagen konnte er alleine von einem Löffel essen.

Ein Jahr später ist der kleine Junge kaum wiederzuerkennen. Er spricht und versteht Ukrainisch und Englisch. Und er kann gehen. Amerikanische Ärzte haben Zebediahs Gehirn untersucht und sind der Ansicht, dass es keinen großen Schaden von der Krankheit genommen hat. Er hat sehr gute Chancen, sich normal zu entwickeln.

Zebediahs Geschichte ist wirklich inspirierend. Er ist ein einmaliger Kämpfergeist!

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