Wenn der Mähdrescher kommt, wird es oft blutig. Dieser Mann ertrug es nicht länger und unternimmt etwas dagegen!

Jäger haben in Deutschland nicht gerade den besten Ruf. Wenn man sich aber genauer mit ihrer Arbeit beschäftigt, wird man schnell erkennen, wie wichtig ihre Arbeit für den Erhalt des Bestands vieler Tiere in unseren Wäldern ist. Neben der eher seltenen Jagd steht viel öfter der Wildschutz auf dem Programm.

Der 25-jährige Berufsjäger Rupprecht Walch ist ein perfektes Beispiel, denn statt Tiere zu Jagen, versucht er diese zu schützen.

2017-06-14 00_09_30-Wenn der Mähdrescher um die Ecke kommt, wird es blutig. Dieser Mann erträgt es n

Quelle: Facebook

Gemeinsam mit seinem Begleiter Dieter Hampel hat er in den letzten Wochen beinahe 90 Rehkitze vor dem grausamen Tod durch Mähdrescher gerettet.

Täglich fahren die beiden los, um mit Hilfe einer Drohne hilflose Rehkitze zu finden und dann zu retten.

Das Problem besteht letztendlich darin, dass das hohe Gras für die Jungtiere ein ideales Versteck darstellt und sie im hohen Gras einen eigentlich gut geschützten Schlafplatz haben.

2017-06-14 00_10_41-Rupprecht Walch - Rupprecht Walch hat ein neues Foto hinzugefügt.

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Da den jungen Rehkitzen in den ersten vier Wochen ihres Lebens jedoch der Fluchtinstinkt fehlt, bleiben sie einfach regungslos liegen, wenn sich der gewaltige Mähdrescher nähert.

Da die Bauern in ihren Traktoren die im Gras liegenden Rehkitze nicht sehen können, sterben jedes Jahr über 100 Rehkitze, weil sie vom Drescher zermalmt werden.

2017-06-14 00_11_16-Rupprecht Walch - Rupprecht Walch hat ein neues Foto hinzugefügt.

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Um genau dies zu verhindern, stehen die beiden Männer jeden Tag um vier Uhr morgens auf um mit ihrer Drohne über die Felder zu fliegen. Mithilfe einer Wärmebildkamera können sie sehr schnell und einfach herausfinden, wo genau sich die jungen Rehe verstecken.

Wenn sie ein Rehkitz entdecken, machen die beiden sich sofort auf den Weg und bringen es in Sicherheit.

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Ganze 13.000 Euro haben die beiden in die Drohne inklusive der Kamera investiert. Von den Bauern bekommen sie für ihre Arbeit keine Anerkennung und auch keine Unterstützung.

Rupprecht sagt dazu: „Eigentlich sind die Landwirte dazu verpflichtet, keine Wirbeltiere beim Mähen zu verletzen. Es wäre schön, wenn sie die Finanzierung übernehmen würden – das Fliegen übernehmen wir.“

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Bisher macht Rupprecht seine Arbeit ohne Unterstützung der Bauern und er wird auch so weiter machen, um den Tod der jungen Tiere zu verhindern.

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