Sie tadelte immer die Schulnoten ihres Sohnes. Dann macht er DAS bei der Beerdigung ihres Vaters

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Ich war eines der glücklichen Kinder, denen Lernen nie schwer fiel.

Als ich dann selbst Mutter wurde, bin ich natürlich davon ausgegangen, dass wenn ich meinen beiden Kinder vorlese und Spaß am Lernen vermittle, die beiden in meine Fussstapfen treten werden. Sie würden Lernen und alles erreichen wie ich es getan hatte.

Johanna mein erstes Kind war genauso wie ich. Sie lernte schnell und hatte gute Noten. Doch obwohl ich die gleichen Methoden bei meinem zweiten Kind Eric anwendete, spürte ich, dass das Leben eine Herausforderung, nicht nur für seine Lehrer, sonder für ihn selbst sein würde.

Ich habe mich schwer bemüht für diesen süßen, liebevollen Jungen, der nie Probleme mit irgendwem hatte. Ich sorgte dafür, dass er immer seine Hausaufgaben machte, hielt Kontakt zu seinen Lehrern und organisierte Nachhilfe für ihn. Aber am Ende schaffte er doch immer nur „Ausreichend“. Ich konnte sehen wie sein Mut schwand und befürchtete, dass er bald das Interesse am Lernen und an der Schule an sich verlieren würde. Bald zweifelte ich sogar an mir selbst.

Was habe ich bei meinem Sohn versäumt? fragte ich mich. Warum konnte ich ihm nicht zum Erfolg verhelfen. Ich hatte Angst, dass er im Leben nicht zurechtkommen würde.

Eric war ein 16 Jahre alter Blondschopf, als mir die Augen geöffnet wurden. Wir saßen im Wohnzimmer, als das Telefon klingelte und wir die Nachricht bekamen, das mein Vater im Alter von neunundsiebzig Jahren an einem Herzinfarkt gestorben war.

„Papa“ wie Eric ihn genannt hatte (Seinen Vater nannte er Vati) war so ein wichtiger Teil in den ersten 5 Lebensjahren meines kleinen Jungen gewesen. Da mein Mann nachts arbeiten und tagsüber schlafen musste, war es mein Papa, der mit ihm zum Frisör ging, Eisessen war oder mit ihm Fussball spielte.

Papa war sein bester Kumpel.

Als mein Vater die Stadt verließ und dahin zurückzog, wo er aufwuchs, war Eric wie verloren. Aber mit der Zeit heilen solche Wunden. Nach und nach verstand er warum sein Großvater seine Wurzeln und seine alten Freunde vermisste.

Für Eric waren die Telefonate und Besuche seines Großvaters immer sehr wichtig. Und sein „Papa“ hat ihn nie vergessen.

Als ich die Aussegnungshalle betrat, machte mich die Stille ganz traurig, denn so war mein Vater nie gewesen. Meine Kinder waren an meiner Seite und ich spürte wie Eric meine Hand nahm, als wir nach vorne gingen. Wir teilten diesen Moment zusammen und nahmen dann unsere Plätze ein, während hunderte von Freunden langsam den Saal füllten. Jede dieser Personen mochte meine Vater und teilte Erinnerungen mit ihm.

Plötzlich merkte ich, dass Eric nicht mehr neben mir war. Ich dreht mich um, um nach ihm zu sehen, da sah ich ihn wie er am Eingang den älteren Menschen die Hilfe benötigten, die Treppe hoch half. Lauter Fremde, manche mit Rollatoren, andere mit Stöcken, viele die er einfach nur am Arm zu ihrem Platz führt, damit sie meinem Vater die letzte Ehre erweisen konnten.

Später erwähnte der Bestatter, dass noch ein Leichenträger benötigt werde und Eric sagte sofort:“ Bitte, kann ich helfen?“ Der Bestatter schlug vor, dass er vielleicht besser bei seiner Mutter und Schwester bleiben sollte. Eric schüttelte den Kopf.“Mein Papa trug mich als ich klein war“, sagte er. „Jetzt ist es an mir ihn zu tragen.“ Als ich dieser Worte hörte fing ich an zu heulen. Ich dachte ich könnte nie mehr aufhören.

Von diesem Moment an wusste ich, dass ich meinen Sohn nie wieder wegen schlechter Noten tadeln werde. Nie wieder werde ich von ihm erwarten jemand zu sein, den ich mir in meinem Kopf ausmale, denn diese Person wird bei weitem nie so toll sein, wie mein Sohn es ist. Sein Mitgefühl, seine Fürsorglichkeit und Liebe sind Gaben mit denen Gott ihn gesegnet hat. Kein Buch hätte ihm das beigebracht. Keine einzige Note hätte jemals die Qualität verdeutlicht, die Eric besitzt.

Er ist jetzt 20 Jahre alt und verbreite unter seinen Mitmenschen durch seine Freundlichkeit, sein Mitgefühl und seinen Sinn für Humor, Freude wohin er auch geht.

Heute frage ich mich selbst: „Was macht es für einen Unterschied welche Noten man in der Schule hat?“ Wenn ein junger Mann das Beste tut was er kann, dann hat er eine „1“ von Herzen verdient.

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