Nach einem Streit stürmt die Frau aus dem Haus – 2 Tage später findet sie einen Brief von ihrem Mann

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Nach einem langen, stressigen Tag bei der Arbeit fuhr ein Mann erschöpft nach Hause zu seiner Familie. Alles, was er heute Abend tun wollte, war sich in seinen Lieblingssessel zu setzen und sein Lieblingsteam beim Fußball zu sehen.

Er hatte keine Lust, seiner Frau bei der Hausarbeit zu helfen und hatte keinen Nerv, von seinen Kindern gestört zu werden. Als er Zuhause ankam und genau das tat, was er sich vorgenommen hatte, begann er sich mit seiner Frau zu streiten, welche sein Verhalten unmöglich fand.

Nach dem Streit stürmte seine Frau aus dem Haus. Sie kam in der Nacht nicht zurück und auch am nächsten Morgen war sie nicht da.

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Auf einmal musste sich der Mann um sich selbst, die drei Kinder und das Haus kümmern. Nach zwei Tagen setzte er sich an den Küchentisch und schrieb seiner Frau einen Brief:

Mein Schatz,

vor zwei Tagen hatten wir einen großen Streit. Ich war erschöpft, als ich von der Arbeit kam. Es war 20 Uhr und alles, was ich tun wollte, war, mich hinzulegen und das Spiel zu sehen.

Du warst nicht bester Laune und du warst offensichtlich müde von deinem langen Tag. Du hast versucht, dass Baby in den Schlaf zu wiegen. Als die beiden anderen gegeneinander kämpften, habe ich nur den Fernseher lauter gestellt.

„Würde es dich umbringen, in der Kindererziehung eine aktivere Rolle einzunehmen?“, hast du mich gefragt und den Fernseher wieder leiser gedreht. „Und im Haus könntest du auch mehr helfen.“

„Hey,“ sagte ich defensiv. „Ich arbeite den ganzen Tag hart, nur damit du den Tag über mit Puppen spielen und auf dem Spielplatz Kaffee trinken kannst.“

Der Streit ging so weiter. Ich habe schreckliche Dinge zu dir gesagt, die ich nicht ungeschehen machen kann und du hast geschrien, dass du all dies leid bist. Weinend bist du aus dem Haus gerannt und hast mich mit den Kindern zurückgelassen.

Ich musste die Kinder füttern und alleine ins Bett bringen. Als du am nächsten Tag nicht nach Hause kamst musste ich meinen Chef bitten, mir einen Tag Urlaub zu gewähren, damit ich mich um die Kinder kümmern konnte.

Ich habe das Weinen und Schreien erlebt.

Ich habe erlebt, den ganzen Tag wie verrückt umher zu rennen und deshalb keine Zeit zu haben, zu duschen.

Ich war gezwungen Milch heiß zu machen, die Kinder anzuziehen und gleichzeitig noch die Küche sauber zu machen.

Ich habe den ganzen Tag mit keinem Erwachsenen gesprochen.

Beim Essen konnte ich nicht still sitzen, denn die Kinder haben wieder mal Unfug veranstaltet.

Ich habe mich physisch und emotional so erschöpft gefühlt, dass ich 20 Stunden durchschlafen wollte, aber ich musste alle paar Stunden aufstehen, weil das Baby geweint hat.

Ich habe zwei Tage und Nächte so gelebt wie du und jetzt verstehe ich es.

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Quelle: Pixabay

Ich verstehe deine Erschöpfung und das Mutter-sein bedeutet, alles aufzugeben.

Ich verstehe, dass es anstrengender ist, als 10 Stunden im Büro zu sitzen und wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen.

Ich verstehe, wie frustrierend es sein muss, deinen Job und die finanzielle Freiheit aufzugeben, damit du dich um die Kinder kümmern kannst.

Ich weiß, dass du unsicher bist, weil deine finanzielle Sicherheit jetzt auf meinen, anstatt auf deinen eigenen Schultern liegt.

Ich verstehe, dass es schwer ist, dich nicht mit deinen Freundinnen zu treffen, Sport zu treiben oder Nachts durchschlafen zu können.

Ich weiß, wie viel es fordert, mit den Kindern eingeschlossen zu sein und die Welt da draußen zu vermissen.

Ich verstehe auch, dass es dich aufregt, wenn meine Mutter deine Erziehungsmethoden kritisiert, denn niemand auf der Welt versteht es besser, unsere Kinder zu erziehen, als du selbst.

Ich weiß, dass es eine große Last ist, Mutter zu sein. Der Mensch, dessen Arbeit niemand anerkennt.

Ich schreibe dir diesen Brief um dir zu sagen, dass ich dich vermisse und weil ich dir unbedingt sagen will:

Du bist stark, du machst einen exzellenten Job und ich schaue zu dir auf.

Der Mann hat erst verstanden, was für einen unmöglichen Job seine Frau tat, als er selbst in die Situation gesteckt wurde. Wir hoffen, dass es deutlich macht, wie viel Frauen, die Zuhause bleiben, jeden Tag leisten.

Deine Freunde müssen das sehen!
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