Gaffer filmen, wie ein 59-Jähriger verbrennt. Wie die Polizei darauf reagiert, wird vieles verändern

Wer kennt es nicht. Man steht in einem Stau oder der Verkehr fließt nur sehr schlecht und wenn man dann endlich die Unfallstelle reicht, ist diese gar nicht auf der eigenen Fahrspur, sondern auf der anderen Seite im Gegenverkehr. Gaffer und Glotzer haben den Verkehr abgebremst, ohne Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer und die möglichen Opfer des Unfalls.

Vor kurzem übersah bei einem Verkehrsunfall auf der A60 in Wiesbaden ein LKW-Fahrer das Stauende und raste beinahe ungebremst in einen Sattelzug. Beide Fahrzeuge brannten ab und der 59-jährige Unfallverursacher verlor dabei sein Leben. Natürlich riefen rücksichtsvolle Autofahrer sofort den Notruf. Polizei, Feuerwehr und Sanitäter wollten so schnell wie möglich zum Unfallort gelangen, doch durch Gaffer welche sogar mit ihren Smartphones den Unfall filmten, war selbst der Gegenverkehr in einen Stau geraten und der Weg zum Unfallort auch im Gegenverkehr nur schwer zu erreichen. Doch dieses mal drehten die Polizisten den Spieß um. Sie stellen auch eine Kamera auf und nehmen damit die Gaffer auf.

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Quelle: Facebook

Nachdem die Aufnahmen ausgewertet sind, werden alle Fahrer ermittelt, die mit ihrem Smartphone auf den Unfallort gezielt hatten. Diese bekommen dann natürlich doppelt Post, da sie nicht nur das Smartphone am Steuer benutzt haben, sondern auch weil sie absichtlich zu langsam waren und damit den Verkehr behindert haben.

Wir von StoryFox finden es richtig gut, endlich wird gegen die nervigen Gaffer wirklich etwas getan. Wenn Du die Idee und Umsetzung auch gut findest, dann teile unseren Beitrag mit Freunden und Familie.

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