Bei der weltweit gruseligsten Zeremonie werden Leichen ausgegraben und angezogen

Der Tod eines geliebten Menschen ist niemals leicht. Für die Angehörigen ist es meistens schwer zu verstehen, dass der Mensch, der sie ein Leben lang begleitet hat, plötzlich nicht mehr an ihrer Seite ist. Psychologen sagen, dass Menschen durch fünf Phasen der Trauer gehen: Leugnung, Wut, Fassung, Depression und Akzeptanz.

In manchen Teilen der Welt jedoch sind Beerdigungen gefüllt von Musik, Tanz, das Feiern des Lebens und seiner Weiterführung in einer anderen Welt. Ein Kontrast zu der schwarzen Kleidung und den traurigen Zeremonien, die in Deutschland abgehalten werden.

In Sulawesi Selatan, Indonesien gibt es eine kulturelle Gruppe, die einen etwas anderen Blick auf den Tod hat. Dort wird der Tod als Teil einer Reise gesehen.

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In dieser Kultur werden Leichname Jahre lang aufbewahrt und mithilfe von Formaldehyd präserviert.

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Für die Begrabenen wird alle drei Jahre ein Fest namens Ma’nene gefeiert. Die Körper werden ausgegraben, gewaschen und angezogen.

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Anschließend werden die Leichname von ihren Verwandten mit nach Hause genommen.

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Sie werden mit ihrem Lieblingsessen gefüttert und ihre Verwandten sprechen mit ihnen wie zu Lebzeiten.

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Etwa 26.000 Menschen gehören dieser Gesellschaft an und praktizieren den Brauch.

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Die jüngeren Generationen verlassen zwar oft die Gesellschaft, kehren für die Feierlichkeiten jedoch zurück.

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Zu den Beerdigungen erscheint die ganze Verwandtschaft und spendet Lebensmittel.

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Eine Beerdigung zu verpassen ist in dieser Kultur unverzeihlich.

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Jedes Mal, bevor sie wieder begraben werden, werden die Körper in Formaldehyd gewaschen. Die Särge werden ebenfalls gewaschen, repariert oder ersetzt.

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Die Gesellschaft der Torajas lebt in einer abgeschiedenen Gegend, die erst in den 1970er Jahren entdeckt wurde. Sie glauben daran, dass die Seele zurück nach Hause kommen muss.

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Den Bewohnern fällt es meist schwer, ihre Gesellschaft zu verlassen.

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Die Mumien werden vor ihrem Begräbnis herumgetragen. Anschließend werden sie mit ihrem liebsten Eigentum begraben.

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Hölzerne Abbilder der Toten werden tau-tau genannt. Nur reiche Familien können sich dies leisten.

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Die hölzernen tau-tau wachen über die Lebenden.

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