Mit drei Worten retteten zwei Teenager ein gekidnapptes Mädchen

Wir leben in einem Zeitalter, in dem man Freundschaften und Feinde über das Internet findet. Glücklicherweise hatte Jocelyn Rojas Nachbarn, die auf sie aufpassten.

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Quelle: Daily Mail

Die Fünfjährige fuhr vor dem Haus ihrer Oma Fahrrad. Ihre Mutter Jaimee beobachtete sie vom Fenster aus, doch sie hatte der Szene gerade den Rücken zugedreht, als ein Mann in seinem Auto neben Jocelyn hielt und ihr ein Eis anbot.

Als Jocelyn sich seinem Wagen näherte, griff er nach ihr und zog sie am Hals ins Auto.

„Ich habe fünf Minuten nicht hingesehen und sie war weg,“ sagt Jaimee. Als sie das Verschwinden ihrer Tochter bemerkte, rief sie sofort die Polizei, welche die Straßen der Nachbarschaft umgehend abriegelte. Ärzte, Polizeihunde und Freiwillige suchten über zwei Stunden nach dem kleinen Mädchen, doch Jocelyn war spurlos verschwunden.

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Die 15- und 13-jährigen Nachbarn Temar Boggs und Chris Garcia luden gerade für einen älteren Nachbarn ein Sofa in einen Transporter, als jemand sie mit einem Foto von Jocelyn in der Hand ansprach. Temar entschloss sofort, etwas zu tun. „Ich wusste irgendwie, dass ich sie finden würde,“ erinnert er sich heute.

Gemeinsam mit seinem Freund Chris schwangen sie sich auf ihre Fahrräder. Etwa einen Kilometer von der Stelle des Verschwindens entfernt sahen sie einen Chevy, der in einer Sackgasse wendete. Er kam ihnen verdächtig vor und sie beschlossen spontan, ihm zu folgen. Doch dann näherten sie sich eine Gruppe Polizisten und erneut machte der Chevy abrupt kehrt. Die Jungs wussten sofort, dass der Fahrer etwas zu verbergen hatte.

Sie folgten dem Wagen weitere 15 Minuten lang. „Jedes Mal, wenn wir am Ende der Straße ankamen hat er umgedreht und wir… sind ihm gefolgt,“ erinnert sich Temar.

Irgendwann fuhr Temar neben den Wagen und sah sich dem Fahrer gegenüber. Jocelyn saß auf dem Beifahrersitz. Er sah dem Entführer in die Augen und sagte drei Wörter: „Ich sehe dich“.

Die Worte hatten eine starke Wirkung. „Er hielt am Ende des Hügels an und ließ sie raus. Sie ist dann zu mir gerannt und hat gesagt, dass sie ihre Mutter braucht.“

Nur wenige Minuten später konnte das kleine Mädchen mit ihrer Familie wiedervereint werden.

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Quelle: WGAL

„Temar ist unser Held. Ich kann gar keine Worte dafür finden,“ sagte Jocelyns Großmutter.

Neil Harkins, Leiter der Polizeistation, sagt: „Die Jungs haben das getan, wovon man normalerweise gar nichts hört. Sie waren sehr mutig.“

Temar und Chris werden jetzt als Helden gefeiert. Doch die beiden wollten eigentlich nur helfen. Der 63-jährige Entführer ist ein registrierter Sexualstraftäter. Er wurde der Polizei übergeben.

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