Polizei warnt davor, die eigenen Kinder bei Facebook zu posten

In einem Facebook-Post warnte die Polizei NRW Hagen eindringlich davor, Bilder der eigenen Kinder auf Social Media Kanälen zu posten. Doch was genau ist das Problem daran? Ist es nicht schön, das Aufwachsen der Kinder online mit den Freunden und der Familie zu teilen?

Ganz so einfach ist es leider nicht. Denn was, wenn den Kindern die Bilder in ein paar Jahren vielleicht peinlich sind? Vielleicht werden sie sogar in der Schule von ihren Mitschülern für Fotos gemobbt, die uns Erwachsenen einwandfrei vorkommen. Die Polizei warnt jedoch noch eindringlicher davor, Bilder ohne Sicherheitsvorkehrungen zu posten.

Wer auf Facebook nicht die Einstellung wählt, Bilder und Beiträge nur mit Facebookfreunden zu teilen, teilt den gemeinsamen Ausflug zum Strand schnell mit der ganzen Welt. Im schlimmsten Fall werden die eigenen Bilder sogar für Kinderpornoseiten genutzt.

Noch am selben Tag des Postings erhielt die Polizei Hagen einen Tipp für eine solche Seite, auf welcher unerlaubt Fotos von Kindern gesammelt wurden. Webseiten dieser Art einzugrenzen sei jedoch schwierig, da jeden Tag Seiten verschwinden und neue erstellt werden

Was viele stolze Eltern vergessen ist, dass auch Kinder ihre Privatsphäre haben. Deswegen rät die Polizei dazu, Fotos der Kleinen persönlich ausgewählten Personen zu zeigen – dann kann man auch gleich darüber sprechen und das Ganze ist viel persönlicher als über Facebook, Instagram und Co.

Deine Freunde müssen das sehen!
FacebookGoogle+PinterestEmail

Wir schreiben Beiträge wie diesen jeden Tag auf Facebook!