Er rettete einem Löwenbaby das Leben – so sieht ihr Wiedersehen 4 Jahre später aus

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Schon als Kind war Valentin Gruener in Katzen vernarrt. Er brachte verletzte Tiere nach Hause und pflegte sie wieder gesund. Sein Traum war eines Tages Tierarzt zu sein. Als er älter wurde fand er eine zweite Liebe: Das Reisen. Er entschloss, seine beiden Interessen miteinander zu verbinden.

Doch er hätte nie gedacht, wohin ihn diese Interessen bringen würden…

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Valentin reiste nach Kanada, wo er auf einem Erdölfeld arbeitete. Weil er sich jedoch schon immer für Katzen interessiert hatte zog er bald weiter: nach Afrika.

Auf einer Farm in Namibia traf er auf Mikkel Legarth aus Dänemark. Ihre gemeinsame Leidenschaft für Wildtiere – insbesondere Wildkatzen – formte eine starke Freundschaft zwischen den beiden.

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Zusammen starteten die beiden Männer ein Wildtierprojekt, das sich darauf spezialisierte, das Band und den Respekt zwischen den Menschen und der Natur zu verstärken.

Das 2009 gegründete Modisa Wildlife Project kümmert sich heute darum, den Wildtierbestand in Botswana zu schützen.

In den letzten Jahrzehnten sind die Zahlen wildlebender Tiere aufgrund von Wilderei, geringem Beutebestand und menschlicher Ausbeutung um über 60 Prozent gesunken. Valentin und Mikkel arbeiten hart, um diesem Trend entgegenzuwirken.

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Dank ihrer einzigartigen Freundschaft werden immer mehr Menschen auf die Organisation aufmerksam. Vor vier Jahren fand Valentin ein verlassenes Löwenbaby in der Wildnis. Ihre Mutter hatte das 10 Tage alte Baby einfach zurückgelassen. Hätte Valentin sie nicht gefunden, wäre sie sicherlich verstorben.

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Valentin nannte das Löwenbaby Sirga. Er kümmerte sich um sie und fütterte ihr einen Mix aus Sahne, Milch, Eier und Vitaminen.

In den folgenden Monaten entwickelte sich zwischen den beiden ein starkes Band, das in den nächsten Jahren noch stärker wurde.

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Die kleine Sirga wog nur neun Kilogramm als sie gefunden wurde. Heute wiegt sie mehr als 135 Kilogramm. Ihren Retter hat sie dabei nie vergessen.

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Gibt es einen Zweifel, dass diese beiden ein super Team sind?

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Valentin erzählt, dass Sirga sich immer riesig freut, wenn er sie besucht. Für sie gehört er ganz klar immer noch ins Rudel.

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Obwohl Sirga wie eine große, knuddelige Katze aussieht, sieht die Realität ganz anders aus. Sie mag keine Fremden und erlaubt nur Valentin sie zu füttern.

„Wir wollen nicht, dass Sirga wie andere Löwen in Gefangenschaft sich einfach von Touristen füttern lässt.“, erzählt Valentin dem Daily Express.

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In freier Wildbahn hat sie gelernt, wie sie sich an ihre Beute anpirscht. Wenn es aber um Valentin geht, dann ist Liebe das einzige, was Sirga will.

„Ich glaube nicht daran, dass sie mich jemals angreifen wird“, erzählt er. „Wir vertrauen uns blind und wenn ich ihr sage, dass sie mich in Ruhe lassen soll, dann tut sie das auch.“

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Manchmal vergehen Wochen, in denen die beiden sich nicht sehen. Sobald sie aber wiedervereint sind, ist es, als seien sie nie getrennt gewesen.

Das Video unten zeigt ihre ungewöhnliche Freundschaft!


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