Studie belegt: Meckernde Mütter haben besonders erfolgreiche Töchter

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Mutter zu sein kann echt hart sein. Und manchmal fühlt es sich auch für sie so an, als würde sie die ganze Zeit meckern. Andauernd müssen sie ihre Töchter daran erinnern aufzuräumen, nicht zu spät nach Hause zu kommen, die Hausaufgaben zu erledigen und so weiter.

Und obwohl sich das ganz schön ermüdend anhört, zeigt die Studie, dass es tatsächlich einen positiven Einfluss auf den Erfolg der Töchter hat. Zwischen 2004 und 2010 haben Wissenschaftler in Großbritannien 15.500 Mädchen zwischen 13 und 14 Jahren begleitet.

Sie fanden heraus, dass hohe Standards von Seiten der Mütter dafür sorgten, dass die Mädchen seltener im Teeniealter schwanger wurden, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Karriere der Mädchen hat – denn wir wissen alle wie schwierig es ist, Schule oder Uni und Kinder unter einen Hut zu bekommen. Und: Mädchen, an denen öfter herumgemeckert wurde, haben seltener die Uni abgebrochen und waren seltener arbeitslos.

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Quelle: Pixabay

Die Studie, die an der University of Essex durchgeführt wurde, zeigt, dass die Unterschiede besonders stark bei den weniger akademischen Teenagern waren. Meist verbringt die Mutter mehr Zeit mit ihrer Tochter, als der Vater. Deswegen hat sie den größten Einfluss auf die Entscheidungen ihres Kindes. Und nur, weil deine Tochter mit den Augen rollt, wenn du mit ihr sprichst, heißt das nicht, dass dein Gesagtes keinen positiven Effekt hat.

Im Endeffekt zeigt das doch, dass unser Gemecker einen positiven Effekt hat und seinen Zweck erfüllt. Auch, wenn es unseren Töchtern und uns selbst tierisch auf die Nerven geht.

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