Mutter hatte keine andere Wahl als von der Brücke zu springen. Jetzt wird sie als Heldin gefeiert

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Die meisten Menschen halten Jennifer Duncan für eine Heldin, dafür, dass sie das Leben ihres Babys gerettet hat und ihr eigenes dafür aufs Spiel setzte. Ihre gebrochenen Knochen heilen nur langsam, die Metallplatten, die ihre Hüfte zusammenhalten, sind schmerzhaft und sie muss sich weiterhin um ihren energiegeladenen Säugling kümmern, der sie die Hälfte der Zeit außer Atem bringt.

Jetzt muss sie auch noch lernen mit ihrem Rollstuhl umzugehen, denn ihr linkes Bein wurde abgetrennt, als sie ihr Baby vor dem sicheren Tod bewahrte.

Im letzten Mai fuhr Jennifer ihren 8-monatigen Sohn zur Tagesmutter. Plötzlich erschien unerwarteter Weise ein Auto auf der Straße und löste eine Kettenreaktion der anderen Fahrzeuge aus. Jennifer und das Auto krachten zusammen und es kam zu einem Bagatellschaden. Während sie auf die Polizei warteten stand Jennifer am Rande der Schnellstraße. In ihrem Arm hielt sie ihr Baby. Plötzlich passierte auf der rutschigen Straße ein weiterer Unfall. Mit atemberaubender Geschwindigkeit schlitterte ein riesiger Truck in Richtung Jennifer und ihrem Baby.

Jennifer musste von der Brücke springen, aber sie ließ ihren Sohn nicht los. Mutter und Sohn fielen neun Meter tief auf harten Asphalt.

Während des Falls schaffte Jennifer es, sich als Schutzschild für ihren Sohn zu positionieren und ihn so vor dem Tod zu retten. „Das erste was ich tat war meine Knie um seinen Körper und meine Hände um seinen Kopf zu schlingen. Dann hielt ich ihn ganz fest,“ erinnert sich Duncan.

Der Fall kostete sie den unteren Teil ihres linken Beins. Ihr rechtes Bein und ihr Becken wurden zertrümmert. Sie brach sich neun Knochen und einige Rippen. Außerdem wurden einige ihrer inneren Organe verletzt. Ihr Sohn überlebte den Fall mit einem kleinen Kratzer auf der Stirn.

„Es dauerte gefühlte zwei Sekunden bis wir auf dem Boden lagen. Mein Sohn lag neben mir. Ich wollte näher an ihn heran rutschen, aber ich konnte mich nicht bewegen.“ In den nächsten zwei Monaten verbrachte Jennifer ihre Zeit in einem Krankenhausbett. Irgendwann wurde sie in eine Rehabilitationsklinik verlegt. Sie hatte 14 Operationen und drei Mal die Woche Physiotherapie.

Sie braucht einen Rollstuhl um sich fortzubewegen. Schon die kleinsten Bewegungen resultieren in starken Schmerzen und Migräne. Aber zu wissen, dass ihr Sohn wohlauf ist, ist Jennifers Motivation weiter zu machen.

„Ich will wieder mit meinem Sohn Spazieren gehen können. Das ist mein großes Ziel. Ich muss mich aber ranhalten, denn er geht schon besser als ich.“

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