“Omi-Häuschen” sind eine tolle Alternative zum Altersheim!

In den Medien wird immer wieder darüber berichtet, wie schlecht die Zustände in vielen Altersheimen in Deutschland sind. Niedrige Löhne, mangelhafte Ausbildung und zu wenige Pflegekräfte sind die bekannten Ursachen für die Missstände.

Viele würden ihre pflegebedürftigen Eltern oder Großeltern gerne in den eigenen vier Wänden unterbringen, doch dafür reicht oft der Platz nicht aus und Familien mit genug Platz scheitern oft an den speziellen Bedürfnissen der pflegebedürftigen Senioren.

Der Amerikaner Dr. Kenneth Dupin hat eine Lösung für das Problem gefunden und in 7 Jahren Arbeit ein kleines Haus entwickelt, welches die Pflege der Liebsten in unmittelbarer Nähe ihrer Kinder oder Enkelkinder ermöglicht.

Quelle: Facebook

Die gängigen Lösungen reißen die alten Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld. Im Altersheim gibt es unzählige neue Gesichter und nicht selten fällt es im hohen Alter schwer, neue Freundschaften zu schließen.  Für Kenneth war klar, dass es eine Lösung geben musste, welche die Pflege der Angehörigen in unmittelbarer Nähe erlaubt.

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Das kleine Häuschen trägt den liebevollen Namen „granny pod“ (dt. Omi-Häuschen). Die Häuser sind seniorengerecht eingerichtet und werden fertig aufgebaut in den eigenen Garten geliefert. So ist es möglich, getrennt und doch ganz nah zu leben. Die Alten genießen ihre gewohnte Eigenständigkeit und sind dennoch nur wenige Schritte von ihren Kindern oder Enkeln entfernt.

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Die Häuser haben neben den Schlaf und Wohnbereich eine kleine Einbauküche mit Geschirrspüler, ein WC und eine separate Dusche. Die Wasser- und Stromversorgung funktioniert dabei ganz unproblematisch über einen Anschluss zum anliegenden Haupthaus.

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Obwohl das Häuschen auf die wichtigsten Dinge reduziert ist, wurde es doch behaglich gestaltet, damit sich unsere Lieben darin auch wirklich wohl fühlen. Es gibt außerdem technische und medizinische Extras, welche den Anforderungen alter Menschen perfekt entgegen kommen.

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Es gibt viele Griffe um sich abzustützen und keine fiesen Stolperfallen. Damit man im Dunkeln nicht stürzt, wurde die Bodenleiste mit einer Beleuchtung ausgestattet.

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Die medizinische Ausstattung bietet außerdem einen automatischen Pillenspender, ein Blutdruckmessgerät und ein höhenverstellbares Bett. Damit entspricht die Ausstattung schon fast einem Krankenzimmer, auch wenn es gar nicht so aussieht und sich auch nicht so anfühlt.

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Es gibt eine großzügige Dusche, welche mit Griffen und einem Sitz ausgestattet ist. Auch eine Notfallklingel ist vorhanden, damit im Fall der Fälle ganz schnell Hilfe kommt.

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Die Raumtemperatur wird über eine Klimaanlage geregelt und es befinden sich einige Bewegungsmelder im Haus. Obwohl es einfach und zweckmäßig ist, bietet das Häschen doch genug Platz und Komfort, um sich darin wohl zu fühlen.

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Einige denken nun wahrscheinlich, dass so ein Haus ziemlich teuer ist. Die kleinste Ausführung (es gibt drei verschiedene Größen) kostet etwa 36.000 €. Wenn man nun die Kosten eines Pflegeheims betrachtet, welche mit durchschnittlich 1.750 € im Monat zu Buche schlagen, kann man schnell errechnen, dass sich so ein Haus schon nach 2 Jahren rechnet.

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Da es für alte Menschen das Schlimmste ist, von der Familie getrennt zu sein und in einem Pflegeheim vor sich hin vegetieren zu müssen, kann man nur hoffen, dass diese tolle Idee sich auch bei uns durchsetzt.

Teile unseren Artikel, denn je mehr Menschen das Häuschen kennen, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich durch eine gesteigerte Nachfrage auch bei uns in Deutschland angeboten wird.

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