Übergewichtige Teenagerin widersetzt sich herrschenden Tanzbarrieren und inspiriert damit Tausende

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Wir haben schon des öfteren Geschichten von Tänzern hier erzählt. Aber keine war auch nur im entferntesten mit dieser hier vergleichbar. Die 15-jährige Lizzy Howell liebt es Ballett zu tanzen. Seit Jahren verfolgt sie den Traum des Tanzens, obwohl ihr immer wieder gesagt wurde, dass ihre Figur für das Ballett nicht schlank genug ist.

Schon seit der Vorschule übt sie regelmäßig – und sie denkt gar nicht daran aufzuhören.

Auf Instagram teilt Lizzy ihre Tanzübungen. Das Video, in dem sie ein Fouetté macht, hat jedoch besondere Aufmerksamkeit erregt.

turning monday¿ #ballet#turn#balletdancer#dancer#foutte

Ein von Lizzy 🤘🏼 (@lizzy.dances) gepostetes Video am

Seit das Video viral ging hat Lizzy mehr als 40.000 Instagramfollower hinzugewonnen, die sie für ihr Können bewundern und dafür, dass sie ihren Traum verfolgt. Sie zeigt der Welt, dass es Tänzer in allen Größen und Formen gibt.

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Ein von Lizzy 🤘🏼 (@lizzy.dances) gepostetes Foto am

Aber nicht nur wegen ihres Gewichts ist Lizzy eine Inspiration. Sie hat Pseudotumor cerebri, krankhaft erhöhten Hirndruck, ohne dass hirnorganische Ursachen dafür gefunden werden. Sie ist Botschafterin von “Dancing for You”, einer Kampagne, die auf Kinder mit besonderen Bedürfnissen aufmerksam machen soll.

„Seit 10 Jahren tanze ich nun schon und ich kann euch sagen, die Tanzwelt ist ein hartes Pflaster! Es ist schwierig ein übergewichtiger Tänzer zu sein. Viele Male haben Trainer mir gesagt, dass ich es in der Tanzwelt nirgendwo hin schaffen werde, wenn ich nicht an Gewicht verliere.

Mit den Jahren habe ich gelernt, mir nichts aus dem zu machen, was andere Leute denken. Wenn sie dich runterbringen wollen, dann lass sie machen und zeig ihnen, dass du es doch schaffen kannst!

Diese Kampagne bedeutet mir sehr viel, weil ich Pseudotumor cerebri habe. Ich war schon oft im Krankenhaus deswegen und ich kann euch eins sagen, es ist hart nicht tanzen zu können. Nicht nur leide ich unter dem Pseudotumor, sondern auch unter akuten Angstzuständen, die mich depressiv gemacht haben.

Tanzen ist für mich eine Möglichkeit die Angstzustände zu überwinden und glücklich zu sein.

Ich werde zum 8. Mal beim Nussknacker mittanzen. Es ist meine 11. Aufführung dieses Jahr und mein 4. Mal bei den NYCDA.

Ich habe nicht aufgegeben und das sollest du auch nicht!“

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