Nach der Geburt schlief sie 9 Tage lang nicht…und sah irgendwann ihren toten Körper.

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Jede siebte Frau hat postnatale Depressionen. Übliche Symptome sind unkontrolliertes Weinen, Erschöpfung und Einsamkeitsgefühle, aber was die junge Mutter Holly York erlebte ist noch viel schlimmer.

Holly und ihr Mann Adam waren überglücklich, als sie erfuhren, dass Holly schwanger war. Am 6. September 2016 begrüßten sie ihren Sohn Leo mit offenen Armen. Die Geburt verlief gut und das Baby war gesund. Alles schien gut zu sein.

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Doch der Schein trügt. York schlief neun Tage lang nicht. Sie wuselte durch das Haus, putzte, kochte und redete wie ein Wasserfall.

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Die frisch gebackene Mutter erzählte, dass der Energiestoß sie an den Film „Limitless“ erinnerte. Sie erzählte: „Ich fühlte mich wie Bradley Cooper. Als ob ich Ecstasy oder eine andere Droge genommen hätte.“ Nach ein paar Tagen jedoch machte sich ihre Schlaflosigkeit bemerkbar und sie sah Visionen von ihrem toten Körper. Deswegen bat sie ihren Mann, jegliche Messer und scharfe Gegenstände aus dem Haus zu entfernen.

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Die einst so glückliche Frau dachte zwar nicht darüber nach, auf ihren Mann und ihren Sohn loszugehen. Jedoch spielte sie mit dem Gedanken, sich selbst umzubringen. Sie hatte nicht nur eine Postnatale Depression, sondern sogar eine Postnatale Psychose. Eine weitaus schlimmere und seltenere Erkrankung.

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Dr. Kathryn Bundle, eine Beraterin des Perinatal Psychiatrist Southmead’s Mother and Baby Centre, erklärt: „Postnatale Psychosen ist eine seltene mentale Krankheit, die in den ersten Tagen oder Wochen nach der Geburt auftritt. Der Zustand zeichnet sich durch starke Stimmungsschwankungen, entweder starke Wut, Traurigkeit oder oft eine Mischung aus beidem, die sich abrupt ändert. Es können auch Verwirrtheit und andere Symptome wie Halluzinationen auftreten.“

Seltsamer Weise erklärten die Ärzte Holly und ihrem Mann, dass man nichts tun könne. „Sie ließen uns einfach alleine im Haus,“ sagte Holly. „Ich fragte mich ständig, ob ich überhaupt noch am Leben war. Ich ging in die Küche und sah meinen toten Körper auf dem Boden liegen.“

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Nach 16 Stunden schließlich riefen sie einen Psychiater, der Holly und ihr Baby in ein Krankenhaus brachte. Dort bekam Holly Antidepressiva und wurde nach ein paar Tagen entlassen.

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Heute geht es Holly schon viel besser, jedoch fragt sie sich, warum es so lange dauerte, bis die Ärzte den Ernst der Lage erkannten.

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Sie sagte: „Es macht mir Angst, weil sie mir mein Baby auch hätten wegnehmen können. So etwas soll nie wieder passieren.“

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