Stiefvater wird ausgetrickst um die Hochzeit seiner Stieftochter zahlen – dann sagt er diese Worte und alle erstarren

Heutzutage sind Patchworkfamilien ganz normal. Jeder kennt jemanden, der Stiefmutter, -vater oder -kind ist. Doch leider macht das das Leben nicht immer einfacher. Ein Stiefvater erzählt seine Geschichte…

„Meine Stieftochter heiratet am 3. November. Die Planungen der Hochzeit haben in den letzten Monaten einen Großteil ihrer Zeit und der ihrer Mutter eingenommen (mit der ich zwar nicht verheiratet bin, aber wir leben schon seit Jahren zusammen).

Meine Stieftochter hat letztes Jahr ihren Abschluss an der Universität gemacht. Ich habe das College für sie bezahlt, etwa 40.000 Euro, obwohl es eine staatliche Uni ist. Sie ist auf Jobsuche und wohnt noch bei uns. Als sie das Abitur gemacht hat, habe ich ihr ein Auto für den Schulweg gekauft.

Von Zeit zu Zeit tritt ihr Vater in ihr Leben und jedes Mal ist sie aufgeregt und freut sich riesig. Obwohl er keinen Cent zu ihrer Erziehung und Bildung beigesteuert hat, liebt sie ihn und will ihn in ihrem Leben. Er bleibt immer lange genug, um ihr das Herz zu brechen, wenn er wieder die Stadt verlässt und irgendein Versprechen bricht, das er ihr gegeben hat.

Die Hochzeitslocation bietet Platz für maximal 250 Personen. Ich gab ihnen eine Liste von 20 Personen, die ich gerne einladen wollte, schließlich bezahlte ich für alles.

Sie sagten mir, dass dies kein Problem sei, sie würden sich darum kümmern. Ich sagte diesen Menschen also, dass sie sich das Datum vormerken sollten und sie bald eine Einladung erhalten würden. Am Samstag sah ich einen von ihnen beim Golf und fragte ihn, ob er käme. Er antwortete, dass er keine Einladung erhalten habe. Er habe einzig eine Benachrichtigung erhalten, keine Einladung. Er hatte sie im Auto und zeigte sie mir. Auf der Benachrichtigung sah ich den Namen ihres Vaters, ich selbst war nicht erwähnt.

Dies führte zu einem großen Streit mit meiner Lebensgefährtin – denn ich fand heraus, dass keiner meiner 20 Gäste eingeladen worden war, weil „250 Menschen echt viel sind“. Ich war angepisst, denn die Menschen, die mir so wichtig waren, waren schlecht behandelt worden. Meine Lebensgefährtin sagte: „Wenn ein paar Leute nicht zusagen, können wir sie noch dazuladen.“ Meiner Meinung nach ist das ein Schlag ins Gesicht.

Gestern hatten wir ein Sonntagabendessen mit dem zukünftigen Mann meiner Stieftochter und einem Überraschungsgast, dem „echten Vater“. Meine Stieftochter erklärte, dass ihr „echter Vater“ es zur Hochzeit schaffen werde und sie zum Altar führen werde. Dies wurde mit „Oh wie toll“-Aussagen gefeiert. Noch nie war ich so wütend. Noch nie habe ich mich so unfair behandelt gefühlt.

Quelle: Shutterstock

Ich stand auf und sagte, dass ich gerne anstoßen würde. Ich sagte: ‚Es war mir eine große Freude die letzten zehn Jahre Teil dieser Familie zu sein. An diesem Punkt in meinem Leben verdanke ich der Braut und dem Bräutigam, dass sie mir die Augen für etwas wichtiges geöffnet haben. Sie haben mir gezeigt, dass meine Position in dieser Familie nicht die ist, die ich immer zu haben geglaubt habe.‘

Verwirrt sahen sich alle an. ‚Ich habe mich immer als Teil dieser Familie gesehen, der respektiert wird und in schlechten Zeiten zur Unterstützung aufgesucht wird. Stattdessen scheine ich jedoch nur ein Geldautomat zu sein, der für Geld gut genug ist, aber sonst für nichts anderes. Auf den Einladungen und in der Zeremonie wurde ich als Gastgeber durch einen anderen ersetzt und deswegen trete ich von meinen finanziellen Aufgaben zurück und übergebe sie meinem Nachfolger, dem echten Vater. Prost, auf das glückliche Paar und den Weg, den sie eingeschlagen haben.‘ Ich trank aus. ‚Ihr dürft jetzt gehen.“

Bin ich egoistisch? Ich sollte 40-50 Tausend Euro für eine Hochzeit bezahlen, für die ich niemanden einladen durfte. In der ich keine Rolle spiele. Am nächsten Tag zog ich aus dem Haus aus und holte mir mein Geld, das ich bereits bezahlt hatte, zurück.

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