Surfer finden einen steckengebliebenen Babywal und ergreifen sofort Maßnahmen

Ein geschwächter Babywal wurde vor der Ebbe von einer Gruppe von Surfern aus Costa Rica gerettet. Diese konnten nicht untätig zusehen, als das Baby um Hilfe schrie. Die costaricanische Zeitung Amelia Rueda (AR) sagt, dass Mauricio Camareno am Strand von Boca Barranca ein paar Wellen genommen hatte, als er einen seltsamen, großen Klumpen sah. Als er sich näherte wurde ihm klar, dass es sich um einen Grindwal handelte, der um Hilfe schrie.

Der Wal war den Fluss hinaufgeschwommen und war durch die Ebbe am Flussufer gefangen. Das Tier war von seinen Befreiungsversuchen erschöpft. „Sie war sehr schwach und konnte sich nicht über Wasser halten“, berichtete Camareno gegenüber AR.

Also beschlossen die Surfer, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Zuerst mussten die Männer all ihre Kraft einsetzen, um sie wieder in tiefere Gewässer zu schleppen. Während der nächsten sechs Stunden hielten die Männer den Grindwal an der Oberfläche, damit sie atmen konnte. Sie versuchten sie zu ermutigen, in tiefere Gewässer und zurück in den Ozean zu schwimmen.

Camareno erzählte AR, dass andere Leute vor Ort das Ministerium für Umwelt und Energie sowie die Küstenwache um Hilfe baten. Aber niemand kam. Stattdessen war es die Hilfe von sechs selbstlosen Surfern, die das Leben des Babywals retteten. Schließlich kam die Flut und der Wal konnte schwimmen.

Wie oder warum der Baby-Wal im Fluss landete, bleibt ein Rätsel. Camareno erzählte AR, dass es üblich sei, Delfine und Krokodile in der Gegend zu sehen. Aber keine Wale.

Die Daily Mail berichtet, dass Grindwale in einer Höhe von 1,4 m und einem Gewicht von 61 kg geboren werden. Entsprechend den Fotos und Videoaufnahmen war dieser Ausreißer ziemlich jung.

Ausgewachsene Weibchen können bis etwa 4,9 m lang werden. Während die Männchen eine Länge von bis zu 7,6 m erreichen können. Hoffentlich kann dieser kleine Entdecker dank der Hilfe der Surfer sein volles Potenzial entfalten.

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