Hund rettet 4-jähriges Mädchen, das 11 Nächte alleine in der Wildnis verbracht hatte

Die Natur Sibiriens ist nicht gerade fehlerverzeihend. Die Winter sind eiskalt und in den Wäldern leben Bären, Wölfe, Elche und Wildschweine. Eine Nacht alleine, ohne Essen, Wasser und warmer Kleidung scheint schier unmöglich.

Karina Chikitova und ihr Hund Krychaan hatten nur einander. Dennoch konnten sie überleben. Das kleine Mädchen kommt aus der Stadt Yakutsk im Osten Russlands, wo extreme Wetterbedingungen herrschen. Karinas Großmutter kümmerte sich um die 4-jährige, dachte jedoch, dass das kleine Mädchen gemeinsam mit ihrem Vater unterwegs war.

Da es keine Telefonverbindung in der Gegend gibt, wusste sie zunächst nicht, dass Karina nicht bei ihrem Vater war. Als sie es schließlich herausfand kontaktierte sie sofort die Polizei.

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Schon seit 11 Tagen waren Karina und der Hund Krychaan ohne Essen im Wald. Der Hund wärmte Karina nachts und blieb ständig in ihrer Nähe, um sie vor wilden Bären und Wölfen zu schützen. Die beiden schliefen im Schutz des hohen Grases. Deswegen war es zunächst jedoch für die Helikopter und Drohnen nicht möglich sie zu finden. Sie ernährten sich von wilden Beeren und Wasser aus dem Fluss.

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Am neunten Tag kehrte Krychaan in die Stadt zurück.

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„In dem Moment als der Hund zurückkehrte wussten wir, dass wir schnell handeln müssen. Wir dachten, dass Karina mit dem Hund eine Überlebenschance hatte“.

Die Temperatur in Yakutsk sank an dem Tag und in den folgenden Tagen unter den Nullpunkt. „Als wir den Hund sahen dachten wir „Das war’s“ – Selbst wenn sie noch am Leben war und die Chancen waren gering, dann hätte sie ohne den Hund sicherlich alle Hoffnung verloren“, erzählt Nikolayev, Sprecherin bei Sakha Republic Rescue Service.

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Die Retter bemerkten, dass Krychaan sie zu Karina führen wollte. Also folgten sie ihm in die Wildnis, wo sie Karina fanden. Anschließend wurde sie direkt ins Krankenhaus gebracht.

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Karina war unterernährt und schwach. Sie war mehrfach von Mücken gestochen worden und ihre Füße waren übersät mit Wunden.

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„Warum hast du mich allein gelassen?“, fragte Karina ihren Hund nach der Rettung. Ihre Großmutter sagte, dass sie überlebt hatte, weil sie die harschen Lebensbedingungen Sibiriens gewohnt war.

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Als Erinnerung an das Mädchen und ihren Hund wurde am Flughafen eine Statue aufgestellt.

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